Jahresabschlußfeier der NPD in Greven

Greven- Am Sonntag (10.12.2006) fand in Greven eine Jahresabschluß- und Julfeier der NPD-Kreisverbände Steinfurt und Münster statt. Der Einladung folgten ca. 30 Gäste und Parteimitglieder aus der Region.

Um 15.00 Uhr begrüßte der Kreisvorsitzende des NPD-Kreisverbandes Steinfurt, Matthias Pohl, die Anwesenden und eröffnete die Veranstaltung. Der Kreisvorsitzende der NPD in Münster, Dennis Dormuth, ging in seinem Vortrag auf die Entstehung des Weihnachtsfestes ein. Er merkte an:

,,Es ist eine weit verbreitete Ansicht, daß das Weihnachtsfest ein kirchliches Fest sei, das mit dem Christentum in Europa seinen Eingang gefunden habe. Die Kirche selbst bezeichnet das Fest als das „Christfest“ und lehrt, daß an diesem Tage Jesus von Nazareth geboren sei. Diese Ansicht und Lehre ist falsch. Tag und Jahr der Geburt des Nazareners sind bis heute völlig ungewiß“.

,,Selbst in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung wurde er einmal mit dem 25. März, dem 20. April, dem 20. Mai und von dem Kirchenvater Clemens sogar mit dem 18. November angegeben. Erst im Jahre 325, dem Jahre des Konzils zu Nicäa, wird Weihnachten als kirchliches Fest zum ersten Mal in einem christlichen Festverzeichnis erwähnt. Aber auch zu dieser Zeit wurde es noch nicht einheitlich von allen christlichen Gemeinden gefeiert. Wir wissen aus Urkunden, daß in Rom der Papst Julius, der von 337 bis 352 residierte, den Entschluß faßte, das in Rom übliche Wintersonnwendfest und das Fest der Geburt des Sonnengottes Mithras, die am 25. Dezember gefeiert wurden, durch ein christliches Fest zu ersetzen. Er erklärte den 25. Dezember als den Tag der Geburt Christi. In ähnlicher Weise ging man in den späteren Jahrhunderten bei dem Vordringen in den germanischen Raum vor. Man behielt die hauptsächlichsten Festzeiten und Festgebräuche in ihrer äußeren Form bei und unterschob ihnen nur einen anderen Sinn. Auf diesem Wege der Umdeutung und Sinnverschiebung gelang es den Priestern das Volk leichter für das Christentum zu gewinnen. Man hatte bald erkannt, daß die uralten Sitten und Gebräuche der germanischen Völker nicht durch Verbote und Verfolgungen ausgelöscht werden konnten und paßte sich den Verhältnissen an. Was uns heute als kirchliches Brauchtum, als christlicher Geist und Kultur erscheint, das ist oft ältestes Volksgut“, so Dormuth weiter.

Nachdem anschließend zahlreiche Gedichte vorgetragen wurden hielt der Kreisgeschäftsführer der NPD-Münster, Markus Pohl, einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2006. Er berichtete von zahlreichen Wahlkämpfen, welche in diesem Jahr von den Parteimitgliedern aus dem Münsterland unterstützt wurden. So reiste man zu Beginn des Jahres nach Baden-Württemberg, um dort bei der Sammlung der benötigten Unterstützungsunterschriften für die Landtagswahl zu helfen, engagierte sich im Kommunalwahlkampf des befreundeten NPD-Unterbezirks in Osnabrück und unterstützte über zwei Wochen hinweg den für die Partei wichtigen und erfolgreichen Landtagswahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern.

Zu den Aktivitäten im Münsterland sagte Markus Pohl:

,,In allen Regionen des Münsterlandes haben wir es geschafft unsere Strukturen weiter auszubauen. In Münster und dem Kreis Steinfurt konnten wir den Personalstamm der Aktivisten deutlich vergrößern. In den Gebieten Coesfeld und Warendorf konnten wir ebenfalls neue Mitglieder für uns gewinnen und somit auch Anlaufpunkte für neue Interessenten der Partei schaffen. Wie wir schon vor einiger Zeit ankündigten, werden wir uns in der nächsten Zeit auf die Kommunalwahl in NRW vorbereiten, welche im Jahr 2009 stattfindet. Unser Ziel wird es sein in den Steinfurter Kreisrat einzuziehen. Unsere Öffentlichkeitsarbeit wird in den nächsten Monaten soweit ausgeweitet werden, daß man die NPD über die gesamte Zeit bis zur Wahl in allen Teilen des Kreises wahrnehmen kann

Gegen 18.00 Uhr wurde die Veranstaltung beendet.

NPD-Münster

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