Gesundheitsreform macht krank! – Mahnwache in Lengerich

Lengerich- Am Sonnabend (20.01.2007) begaben sich einige Mitglieder der NPD aus dem Münsterland in die Lengericher Fußgängerzone, um eine Mahnwache gegen die geplante Gesundheitsreform durchzuführen.

Gegen 10.00 Uhr entrollten die NPD-Mitglieder ein Plakat mit der Aufschrift ,,Die Gesundheitsreform macht krank!“ vor dem Lengericher Rathaus und begannen Flugblätter an die Passanten zu verteilen. In zahlreichen Gesprächen mit den Lengericher Bürgerinnen und Bürgern wurde deutlich, daß das Wissen in der Bevölkerung über diese Reform äußerst gering ausfällt. So machten die NPD-Aktivisten deutlich, daß die Reform auf Kosten der Beitragszahler die Verwaltungskosten weiter in die Höhe treiben wird. ,,Alleine die Einführung des morbiditäts-orientierten Strukturausgleichs wird die Beitragszahler ca. 70 Millionen Euro kosten“ sagte Matthias Pohl, Kreisvorsitzender der NPD in Steinfurt. ,,Nicht zu unrecht bezeichnen viele Gesundheitsexperten diese Reform als einen „faulen Kompromiss“ der Regierungsparteien. Allein die geplante Steuerfinanzierung des Gesundheitsfonds, die eine Lücke von 16 Milliarden ¤ bei der Kinderfinanzierung aufweist, müßte allen deutlich machen, daß die Reform nicht das Papier wert ist auf dem es geschrieben wurde“, so Pohl weiter.

Verwundert und zugleich verärgert zeigten sich zahlreiche Passanten als Dennis Dormuth, Kreisvorsitzender der NPD in Münster, sie darüber informierte, daß viele Angehörige der hier lebenden Ausländer in ihren Heimatländern auf Kosten aller Beitragszahler mitversichert sind. Des Weiteren erklärte Dormuth wie die NPD das Gesundheitswesen umgestalten möchte: ,,Das Ziel der NPD wird es sein eine Volksversicherung zu schaffen, welche alle Deutsche mit allen Einkommensarten in die Finanzierung der Gesundheitsvorsorge mit einbezieht. So könnten die Verwaltungskosten drastisch reduziert werden. Die eingesparten Gelder werden direkt der medizinischen Versorgung zugute kommen. Ein Beispiel wäre, in den heute unterbesetzten Krankenhäusern für ausreichendes Personal zu sorgen. Außerdem werden durch die Ausgliederung der Ausländer aus der allgemeinen Sozialversicherung weitere Gelder eingespart, welche ebenfalls in die medizinische Versorgung investiert werden können“.

Um ca. 11.30 Uhr wurde die Mahnwache planmäßig und störungsfrei beendet.

NPD-Münster
Markus Pohl

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