Pro Köln nichts weiter als pseudorechte Populistentruppe

Köln- Am Sonnabend, den 16.06.2007, will die selbsternannte „Bürgerbewegung“ Pro Köln in Köln-Ehrenfeld eine Demonstration unter dem Motto „Köln macht mobil gegen Großmoschee und Islamismus“ veranstalten. Dabei versuchen die Pseudorechten politisches Kapital aus der von den etablierten Parteien herbeigeführten Multikulturalisierung der Domstadt zu ziehen. Doch es muß ernsthaft bezweifelt werden, daß es Pro Köln tatsächlich darum geht, gegen die zunehmende Islamisierung und Überfremdung der Rheinmetropole einzutreten. Immer wieder fällt Pro Köln durch eine Anbiederung an Systemparteien, wie beispielsweise die CDU auf, sowie durch eine Abgrenzung zur authentischen nationalen Opposition in Gestalt von NPD und parteifreien Kräften des Nationalen Widerstandes. Dabei waren in der Vergangenheit Demonstrationsteilnehmer aus dem Spektrum des Nationalen Widerstandes bei Pro Köln-Veranstaltungen gern gesehene Gäste, da die jeweiligen Versammlungen sonst mangels Masse und zum Teil auch wegen organisatorischer Defizite in einem Fiasko für die „Bürgerbewegung“ geendet hätten. So wurde eine Pro Köln-Demonstration am 12.01.2002 maßgeblich durch die NPD und parteifreie Aktivisten unterstützt. Bei der Pro Köln-Demonstration gegen den Bau einer Großmoschee am 09.03.2003 hielten zudem parteifreie Aktivisten verschiedene Redebeiträge. Die Doppeldemonstration von Pro Köln am 15.03.2003 in Köln-Chorweiler und Köln-Mülheim gegen den Moscheebau wäre ohne die organisatorische, logistische und personelle Unterstützung durch die NPD-NRW und freien Kräften nicht möglich gewesen. Dies hinderte Pro Köln im nachhinein jedoch nicht daran, die Demonstrationsteilnehmer allesamt zu Pro Köln-Anhängern zu stempeln.

Die stellvertretende Pro Köln-Vorsitzende und jetzige Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Köln, Judith Wolter, gab dem NPD-Parteiorgan „Deutsche Stimme“ im Jahr 2002 ein Interview, wo sie sich dafür aussprach, dem Multikulturalismus entgegenzutreten (siehe auch: http://www.deutsche-stimme.de/Sites/01-03-Wolter.html).

Die Taktik der Bürgerbewegung ist klar. NPD und freie Kräfte sollen vor den Pro Köln-Karren gespannt werden und sollen sich gefälligst mit der Statistenrolle begnügen, während Pro Köln die politischen Früchte erntet.

Der Gipfel der Unverschämtheit ist jedoch der Umstand, daß Pro Köln anläßlich der geplanten Demonstration am 16.07.2007 der NPD unterstellt, sie wolle die Demonstration im Verbund mit Linksextremisten stören bzw. zweckentfremden. Unverblümt wird vom Pro Köln-Vorsitzenden Markus Beisicht ein Zusammenhang zwischen der NPD-NRW und dem Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz“ konstruiert (siehe auch: http:// www.pro-koeln-online.de/artikel4/npd.htm). Anlaß hierfür ist ein interner Aufruf der NPD-NRW an ihre Mitglieder, die Pro Köln-Demonstration in Köln-Ehrenfeld zu besuchen. Es wurde in der NPD-Mitteilung darauf hingewiesen, daß es sich bei „Pro Köln“ um keine befreundete Organisation handelt. Als befreundete Organisation wertet die NPD nämlich nur solche Gruppen, die sich der nationalen Widerstandsbewegung in Deutschland anschließen und sich nicht durch Spaltereien und Anbiederungen hervortun. Die NPD-NRW unterstützt jedoch das Thema der Demonstration und will durch ihre Anwesenheit aufzeigen, daß sie als authentische nationale Opposition im Rheinland und Westfalen hinter den Protesten der Kölner Bürgerinnen und Bürger steht. Dies muß bei Pro Köln in Zweifel gezogen werden, da sie sich im Stadtrat gleichzeitig um eine bessere „Integration“ von Menschen mit sog. Migrationshintergrund bemüht.

Die NPD-NRW jedenfalls wird auch weiterhin die Stimme der schweigenden Mehrheit in Deutschland sein und auch weiterhin den Finger in die Wunden des Systems legen, welche die etablierten Kräfte am meisten schmerzen.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger von Köln dazu auf, zur Demonstration gegen den geplanten Moscheebau zu gehen und so den Protest auf die Straße zu tragen. Bei der nächsten Wahl sollte das Kreuz jedoch bei der echten politischen Opposition, der NPD, gemacht werden.

NPD-NRW

Timo Pradel
(Landes-Org.-Leiter)

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