Bad Nenndorf / Würdevoller Gedenkmarsch für die Opfer des britischen Folterlagers

Bad Nenndorf (Nds) – Rund 180 Teilnehmer zählte der Trauermarsch im kleinen Kurort Bad Nenndorf und konnte sich so zum Vorjahr noch einmal vergrössern. Unter dem Motto: „Gefangen, Gefoltert, Gemordet – damals wie heute – Besatzer raus“ zogen die Teilnehmer nach einer einstündigen Verspätung vom Bahnhof zum Winklerbad, dem Ort des damaligen britischen Verhörzentrums. Zur Verspätung trugen einige wenige Gegendemonstranten bei, deren Zahl mit einigen selbsternannten Gutmenschen auf höchstens 250-300 geschätzt werden darf. Die Gegendemonstranten blockierten zunächst die Gleise des kleinen Bahnhofs, so dass keine weiteren Züge mehr anreisen konnten.

Der gesamte Aufzug war von einer Disziplin getragen, die auf nationalen Demonstrationen schon lange nicht mehr gesehen worden ist. Auch während der etwa einstündigen Zwischenkundgebung verließ kein Teilnehmer seine Reihe oder ließ sich durch vereinzelnte Störaktionen aufwiegeln. Es sprachen dort zunächst der regionale Vertreter Christian, der sich bei allen Aktivisten für ihr kommen bedankte und unser Anliegen mit den Aufzügen in Bad Nenndorf ausdrucksvoll vermittelte. Als nächster Redner war Kamerad Klaus Baerthel aus Ludwigslust vorgesehen. Klaus hatte einen Freund, der Zeuge der schrecklichen Ereignisse im Lager Nenndorf gewesen ist, er hatte selbst einige Monate dort verbracht! Constans Kusters musste aus familieären Gründen leider absagen, ließ aber durch Sascha Krolzig eine Grußbotschaft verlesen. Anschliessend sprachen noch Andreas Molau, Spitzenkandidat der NPD zur Landtagswahl in Niedersachsen und Ralph Tegethoff. Beide gingen sehr ausführlich mit den britischen Besatzern ins Gericht. Während A.Molau erklärte weshalb die NPD an einer aufarbeitenden Geschichte interessiert ist, belegte Tegethoff anhand von vielen Fallbeispielen aus aller Welt was die Briten unter „humaner Demokratie“ verstehen.

Anschließend wurde der Aufzug durch die kleine Innenstadt von Bad Nenndorf fotgeführt und konnte am Bahnhof mit einer weiteren Kundgebung seinen Abschluß finden. Hier sprachen nochmals Ricarda Riefling von der Gemeinschaft deutscher Frauen, Christian Fischer und Claus Cremer aus NRW. Die letzten Worte, bevor der Versammlungsleiter die Veranstaltung auflöste gehörten dann noch kurz Christian Worch aus Hamburg. Danach bedankte sich Sven Skoda, Versammlungsleiter aus Düsseldorf bei allen Teilnehmern für ihre Disziplin und Ruhe während des gesamten Aufzuges. Er ging nochmals kurz auf die Forderung aller Redner in ihren Beiträgen ein, daß am Winklerbad eine Gedenktafel auf die Opfer aufmerksam machen muss. Zumindest wird es in den nächsten 3 Jahren noch genügen Aufmerksamkeit geben, den der Trauermarsch ist bis zum Jahr 2010 in Bad Nenndorf angemeldet!

Ohne weitere Vorkommnisse konnten dann alle Teilnehmer abreisen.

Reaktionen der Bürger und Gegendemonstranten:

Der Aufforderung, Plakate oder Schilder gegen den Trauermarsch ins Fenster zu hängen und ansonsten die Veranstaltung zu ignorieren kamen nur die Wenigsten nach. Ganze zwei Plakate konnten auf der gesamten Marschstrecke gesichtet werden. Auch standen in fast jedem Wohnhaus die Bürger am offenen Fenster oder Balkon. Zur Zwischenkundgebung fanden sich trotz der zahlreichen Absperrungen und Kontrollstellen durch die Polizei nochmals circa 50 Bürger ein, von denen lediglich 3 durch Rufe ihre Abneigung kurzfristig zeigten. Die Schweigeminute hinterließ auch bei ihnen einen bleibenden Eindruck.

Die Aktionen der gewalttätigen Antifa sind am gesamten Wochenende lächerlich gescheitert. Am Vorabend sollte es eine Demo unter dem Motto: „Egal wohin sie kommen, wir sind schon da“ geben. Start dafür sollte um 20.30 Uhr sein. Bereits gegen 18.00 Uhr trafen die ersten nationalen Aktivisten im kleinen Kurort ein, um sich gegen 20 Uhr den restlichen Teilnehmern einer Mahnwache gegen linke Gewalt anzuschliessen. Insgesamt 35 Personen beteiligten sich an dieser Aktion und zeigten den wenigen Antifaschisten ihre Abneigung. Diese waren mit rund 80 Teilnehmern weit hinter ihren Erwartungen geblieben. Auch am nächsten Morgen ließ die Mobilisierung auf der Gegenseite zu wünschen übrig. Hatte man großspurig in ganz Niedersachsen und NRW mobilisiert und 35 Unterstützergruppen gefunden, schlossen sich diesem Aufruf nur wenige Bürger und Gewerkschaftler an. Die Antifa selbst konnte nichtmal mehr als 150 Chaoten auf die Strasse bringen.

Auch die bürgerlichen und Antifa-Veranstaltungen in den Wochen vor dem Aufzug liessen nach Angaben der regionalen Presse auf eine schlechte Resonanz schliessen. Selbst die etablierten Blockparteien machten kein glücklicheren Eindruck. Im letzten Jahr gaben sie dem ganzen kaum Beachtung, in diesem jahr so kurz vor der Landtagswahl, stellten sie unzählige Wahlplakate zur Verfügung die an der gesamten Marschstrecke zu sehen gewesen sind.

Als in allem ein voller Erfolg für die nationale Opposition, die sich nicht durch Schikanen im Vorfeld hat beeindrucken lassen. Die nicht auf die Provokationen von Links eingegangen sind, sondern einen vorbildlichen Trauermarsch absolvierten. Wir bedanken uns hiermit nochmals ausdrücklich bei allen Teilnehmern und hoffen euch auch im nächsten Jahr in Bad Nenndorf begrüssen zu können!

Quelle: Gedenken Bad Nenndorf / Ehrenkomitee 8.Mai

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