Demonstration der nationalen Opposition in Neuß

Gute Vorbereitung ist die Hälfte des Erfolgs

Im Vorfeld der Demonstration verteilten Nationalisten auf der gesamten Demonstrationsstrecke, an der Furth und in Grevenbroich 10.000 Flugblätter, in denen der Grund für die Demonstration erläutert wurde. So waren die Anwohner bereits darauf vorbereitet, daß die NPD mit Unterstützung freier Nationalisten an ihren Fenstern vorbeilaufen würden und kannten auch die Beweggründe für die Demonstration.

Die Demo und die Antifa

Die Antifa Neuß konnte es sich natürlich nicht nehmen lassen im Schulterschluß mit dem gutmenschlichen Verein „Neuß gegen Rechts“ eine Gegenveranstaltung durchzuführen. Dafür, daß der lokale Radiosender News89,4 neuerlich dadurch glänzte gegen das Neutralitätsgebot der Medienanstalten zu verstoßen und zu der Antifa Demo aufrief, verirrten sich nur eine Handvoll Gegendemonstranten nach Neuß. Auf dem Marktplatz, also fernab der nationalen Wegstrecke und auch in sicherer Distanz zu den Antifaschisten traf sich dann die lokale Polit“prominenz“ und einige Gewerkschaftsbosse zu Bier und Würstchen – natürlich gegen Nazis.

Gegen 14.30 Uhr startete die Demonstration, an der sich rund 130 Nationalisten beteiligten. Ca. 500 Meter vom Hauptbahnhof entfernt begann genau das, wogegen der nationale Widerstand auf die Straße gegangen ist – Polizeiwillkür und Repression.

Zuerst hieß es, es seien verbotene Parolen gerufen worden, letztlich wurden die Videos von der Staatsanwaltschaft „ferngesichtet“ und beschlossen, daß es sich nur um einen Auflagenverstoß handelte – jedoch standen die skandierten Parolen nicht in den Auflagen. Daraufhin fotographierte die Polizei die Ausweise aller Teilnehmer, da die Täter nachträglich ermittelt werden sollten. Für eine angebliche Ordnungswidrigkeit ein wirklich sehr überzogenes Vorgehen…

Nach dieser, wohl von dem Einsatzleiter Sander befohlenen, repressiven Maßnahme konnte es ungestört weiter gehen. An den Wegesrand der Demonstration verirrten sich einzelne pubertären Kinder, von antifaschistischem Widerstand konnte man nicht mal annähernd etwas spüren.

Erwähnenswert ist ganz besonders ein ausländischer Mitbürger iranischer Herkunft. Dieser stand bereits am Straßenrand und rief „Zionismus ist Faschismus“. Als wir diese Parole mit Beifall bedachten, schloß er sich unserem Demonstrationszug an.

Auf der Zwischenkundgebung am Hermannsplatz hielten Claus Cremer (NPD Rheinland & Westfalen) und Sven Skoda (freier Nationalist) jeweils eine Rede, die die Neußer Bevölkerung einerseits über die Polizeiwillkür in Neuß aufklären und andererseits auf unsere Ziele hinweisen sollte. Kernaussage der Reden: Die nationale Idee läßt sich weder durch Gewalt noch Repression aufhalten, sondern wird uns nur noch enger Zusammenschweißen. „Wer Wind säht, wird Sturm ernten!“

Ungestört konnte auch nach der Zwischenkundgebung am Hermannsplatz (in „Hörweite“ zur Innenstadt) der Rückweg zum Bahnhof angetreten werden.

Ein voller Erfolg

Seit Bestehen der Bundesrepublik gab es in Neuß keine nationale Demonstration mehr. Es ist daher nicht vermessen den 13. Oktober 2007 als ein lokalhistorisches Ereignis zu bezeichnen.

Da die NPD in Verbund mit freien Kräften an diesem Tage wieder Repression und Polizeiwillkür zu spüren bekamen, wird diese Veranstaltung wohl nicht das letzte Ereignis in Neuß bleiben.

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